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Instagram-Bild- und Videogrößen

Größen für Feed-Fotos, Karussells, Stories, Reels, Cover und Profilbilder – mit offiziellen Quellen.

Aktualisiert am 4. November 2026

Instagram-Größen auf einen Blick

Instagram akzeptiert Fotos und Videos in einer Reihe von Formaten und skaliert sie passend. Liegt eine Datei außerhalb dieses Bereichs, schneidet Instagram sie zu oder verkleinert sie – und genau dann werden Köpfe abgeschnitten und Texte unscharf. Wer in der richtigen Größe hochlädt, vermeidet beides. Dieser Ratgeber listet die Größen für jedes Format auf, mit den offiziellen Zahlen aus den Hilfeseiten von Instagram und Meta, und sagt klar, wo Instagram keine offizielle Größe veröffentlicht.

FormatEmpfohlene GrößeSeitenverhältnis
Feed-Foto, quadratisch1080 × 10801:1
Feed-Foto, Hochformat1080 × 13504:5
Feed-Foto, höchstes Format1080 × 14403:4
Feed-Foto, Querformat1080 × 5661,91:1
KarussellWie Feed-Fotos; ein Format für alle Bilder1,91:1 bis 3:4
Story1080 × 19209:16
Reel1080 × 19209:16
Reel-Cover420 × 6541:1,55
ProfilbildKeine offizielle Größe; 320 × 320 oder größer1:1, als Kreis angezeigt
Highlight-CoverKeine offizielle Größe; 1080 × 1920 mit mittigem IconAls Kreis angezeigt

Feed-Fotos

Laut Instagram-Hilfebereich behält Instagram bei einem Foto mit einer Breite zwischen 320 und 1080 Pixeln die Originalauflösung bei, solange das Seitenverhältnis zwischen 1,91:1 und 3:4 liegt – bei 1080 Pixeln Breite also eine Höhe zwischen 566 und 1440 Pixeln. Breitere Fotos werden auf 1080 Pixel verkleinert, schmalere auf 320 Pixel vergrößert, und Fotos mit einem Format außerhalb dieses Bereichs werden passend zugeschnitten (Instagram-Hilfebereich (öffnet in neuem Tab), geprüft im November 2026).

In der Praxis ergeben sich daraus drei sinnvolle Möglichkeiten:

  • Hochformat, 1080 × 1350 (4:5) oder das höhere 1080 × 1440 (3:4). Sie nehmen auf dem Handybildschirm den meisten Platz ein und sind deshalb die Standardwahl für die meisten Beiträge. Das Limit 3:4 ist das neuere, höhere; wenn du die maximale Höhe willst, nimm 1080 × 1440.
  • Quadratisch, 1080 × 1080 (1:1). Nach wie vor das sicherste Format für Zitate, Produktfotos und Raster, die als Quadrate geplant sind.
  • Querformat, 1080 × 566 (1,91:1). Für weite Szenen, wirkt im Feed aber klein. Oft funktioniert ein Zuschnitt im Hochformat oder ein unscharfer Hintergrund besser.

Eine größere Datei hochzuladen, etwa ein Foto mit 4000 Pixeln direkt aus der Kamera, ist erlaubt; Instagram verkleinert es selbst auf 1080 Pixel. Wenn du es selbst mit dem Tool zum Ändern der Bildgröße skalierst, hast du Kontrolle über das Schärfen und darüber, wo der Zuschnitt liegt.

Karussells

Ein Karussell-Beitrag kann bis zu 20 Fotos und Videos enthalten (Instagram-Hilfebereich (öffnet in neuem Tab), geprüft im November 2026). Alle Elemente teilen sich ein Format: Die gewählte Ausrichtung – quadratisch, Hoch- oder Querformat – gilt für jedes Foto und Video im Beitrag, und jedes Element wird darauf zugeschnitten. Bereite jedes Bild vor dem Hochladen in derselben Größe vor, zum Beispiel alle in 1080 × 1350, damit auf den hinteren Bildern nichts Wichtiges abgeschnitten wird.

Für ein Panorama, das über mehrere Bilder läuft, erstellst du ein langes Bild, dessen Breite ein Vielfaches von 1080 ist, und teilst es in gleiche Stücke. Für Collagen in einem Karussell exportiert das Collage-Tool in denselben Feed-Größen.

Stories und Reels

Stories und Reels füllen einen hochkant gehaltenen Handybildschirm, die Zielgröße ist also 1080 × 1920 Pixel, 9:16. Für Reels nennt der Instagram-Hilfebereich die technischen Mindestwerte: ein Seitenverhältnis zwischen 1,91:1 und 9:16, eine Bildrate von mindestens 30 Bildern pro Sekunde und eine Auflösung von mindestens 720 Pixeln (Instagram-Hilfebereich (öffnet in neuem Tab), geprüft im November 2026). Ein Reel darf bis zu 20 Minuten lang sein (Instagram-Hilfebereich (öffnet in neuem Tab), geprüft im November 2026).

Dieselbe Hilfeseite empfiehlt für das Coverbild eines Reels 420 × 654 Pixel, also ein Verhältnis von 1:1,55, und weist darauf hin, dass sich das Cover nach dem Hochladen nicht mehr bearbeiten lässt – bereite es also vor dem Teilen vor. Platziere einen Titel in der Mitte des Covers, wo er sichtbar bleibt, wenn das Profilraster eine zugeschnittene Version zeigt. Die Seite beschreibt auch eine Einstellung, die du einschalten solltest: Öffne in deinem Profilmenü unter „Deine App und Medien“ den Punkt „Medienqualität“ und aktiviere „In höchster Qualität hochladen“.

Für Stories füllt 9:16 den Bildschirm. Ein Foto in einem anderen Format lässt sich trotzdem als Story teilen; Instagram setzt es dann auf einen Hintergrund. Das vermeidest du, wenn du den 9:16-Rahmen selbst mit Story-Vorlagen vorbereitest.

Sichere Bereiche

Instagram legt Profilname, Schaltflächen und Bildunterschrift über den oberen und unteren Teil von Stories und Reels. Meta veröffentlicht genaue Ränder für Anzeigen: oben etwa 14 %, unten 35 % und an den Seiten 6 % frei von wichtigem Text halten (Meta Ads Guide (öffnet in neuem Tab), geprüft im November 2026). Für normale Beiträge gibt es keinen offiziellen sicheren Bereich, aber die Ränder für Anzeigen zu übernehmen ist eine vorsichtige Wahl: Bei 1080 × 1920 bleibt damit der Bereich zwischen etwa 270 Pixeln von oben und 670 Pixeln von unten.

Profilbild und Highlight-Cover

Instagram veröffentlicht für keines von beiden eine offizielle Größe. Beide werden als kleine Kreise angezeigt, Details zählen also wenig, die Mitte dafür umso mehr.

  • Profilbild. Lade ein Quadrat mit 320 × 320 Pixeln oder größer hoch und halte Gesicht oder Logo in der Mitte, weg von den Ecken, die der Kreis abschneidet. Mit dem Tool für abgerundete Ecken kannst du das Foto kreisrund ausschneiden und prüfen, was übrig bleibt.
  • Highlight-Cover. Cover stammen aus einer Story im Highlight oder aus einem Bild, das du auswählst. Ein Bild mit 1080 × 1920 und dem Icon in der Mitte funktioniert für beide Wege, denn Instagram schneidet einen Kreis aus der Mitte. Das Tool für Highlight-Cover exportiert diese Größe und ein Quadrat mit 320 × 320.

Videodateien: Format und Qualität

MP4 mit H.264-Video und AAC-Audio ist das Format, mit dem jedes Handy und Instagram problemlos zurechtkommen. Wenn ein Video nach dem Hochladen unscharf aussieht, sind die üblichen Ursachen eine niedrige Ausgangsauflösung, eine Bildrate unter 30 oder eine Datei, die vorher mehrfach komprimiert wurde. Exportiere einmal aus deinem Editor mit 1080 Pixeln Breite und 30 Bildern pro Sekunde; der Konverter Instagram zu MP4 erledigt das in deinem Browser.

Für Fotos rät Instagram selbst, für die volle Breite von 1080 Pixeln die neueste Version der App zu nutzen und ein Foto mit mindestens 1080 Pixeln Breite in einem Format zwischen 1,91:1 und 3:4 hochzuladen. Karussells mit mehreren Videos brauchen außerdem länger zum Hochladen, teile sie also über eine stabile Verbindung.

Fragen zu Größen

Ist 4:5 oder 3:4 besser für Feed-Beiträge?

Beide liegen im erlaubten Bereich von Instagram. 3:4 (1080 × 1440) ist höher und nimmt mehr Bildschirm ein; 4:5 (1080 × 1350) ist der langjährige Standard und wird von den meisten Vorlagen genutzt. Wähle eines und bleib dabei, damit dein Raster einheitlich wirkt.

Warum ist mein Foto auf Instagram unscharf?

Meist, weil es schmaler als 1080 Pixel war, stark zugeschnitten oder oft als JPG gespeichert wurde. Starte vom Original und exportiere einmal.

Brauche ich genau 1080 Pixel?

Nein, aber 1080 ist die Breite, die Instagram beibehält. Größere Fotos werden verkleinert, eine größere Datei sieht nach dem Hochladen also nicht schärfer aus.

Wie poste ich ein Foto, ohne dass es zugeschnitten wird?

Bring es mit einem Rand oder unscharfen Hintergrund in ein erlaubtes Format. Unser Ratgeber zum Posten ganzer Fotos zeigt drei Wege.